Chinesische Astrologie

Die chinesische Astrologie und das chinesische Horoskop unterscheiden sich deutlich von der westlichen Astrologie und ihrem Horoskop. Bei den zwölf chinesischen Sternzeichen geht es in erster Linie um den Charakter und die Eigenschaften eines Menschen. Für viele Menschen ist deshalb die chinesische Astrologie bedeutender, weil sie sich in den jeweiligen Sternzeichen besser wiedererkennen als in den Sternzeichen der westlichen Astrologie. Die chinesische Astrologie kann auf eine 5000-jährige Geschichte zurückblicken und sie befasst sich im Wesentlichen mit dem Einfluss des Mondes, der Erde und der Gestirne auf den Menschen und sein Leben. Der Zukunftsdeutung wird dabei deutlich weniger Beachtung geschenkt.

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Chinesische Sternzeichen


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Merkmale der chinesischen Astrologie


In der chinesischen Astrologie werden keine Berechnungen der Positionen von Mond, Sonne und anderen Planeten durchgeführt, die zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen am Firmament standen. Die chinesische Astrologie entspricht daher nicht dem westlichen Verständnis von Astrologie. Grundlage für die Berechnungen der chinesischen Astrologie ist ein Kalender, dem bestimmte Deutungen unterlegt werden. Diese Deutungen stammen aus der chinesischen Philosophie und ihren verschiedenen, miteinander verbundenen Einzelbereichen. Zu diesen zählt unter anderem die 5-Elemente-Lehre, die Lehre von Yin und Yang und die Astrologie mit ihren fünf Planeten und den zehn Himmelsstämmen. Auch die Lehre von den zwölf Erdzweigen, der chinesische Kalender und der Lunisolarkalender mit einer Zeitrechnung nach Jahr, Monat, Tag und Doppelstunde gehören dazu.

Die chinesische Philosophie als Grundlage


Die chinesische Astrologie ist stark vom Einfluss der chinesischen Philosophie geprägt. Dort geht es vor allem um die Harmonie von Himmel, Erde und Mensch. Diese drei Komponenten des Universums machen die Ordnung der Welt, auch Dao oder Tao genannt, aus. Idealerweise spiegelt sich diese Ordnung in der menschlichen Gesellschaft wider. In der chinesischen Philosophie findet ein glückliches Leben im Einklang mit dem Kosmos statt und mit Hilfe der Kenntnis des Weltverlaufs sollen Tendenzen erkannt werden, die sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft betreffen.

5-Elemente-Lehre und Yin und Yang in der chinesischen Astrologie


Die 5-Elemente-Lehre ist sehr wichtig in der chinesischen Astrologie. Man unterscheidet zwischen den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, die als verwandelnde Kraft im Sinne einer ständigen Entwicklung verstanden werden. Diese Entwicklung verläuft wiederum in fünf Phasen und gibt den Zustand des Wandels von Himmel, Erde und Mensch wieder. Auch die Lehre von Yin und Yang gehört ist in den Grundlagen der chinesischen Astrologie von fundamentaler Bedeutung. Sie besagt, dass der Übergang von dem einem Prinzip zum anderen immer fließend erfolgt. Dabei wird Yin dem weiblichen, passiven, empfangenden und verneinenden Prinzip zugeordnet, wozu auch Mond, Erde und Nacht gehören. Yang ist gleichbedeutend mit dem männlichen, dem aktiven, dynamischen und produktiven Prinzip. Sonne, Licht, Himmel und Tag und alle ungeraden Zahlen gehören ebenfalls zum Yang.

Die zwölf Erdzweige


Den Chinesen war die Unterteilung nach Jahreszeiten nicht differenziert genug. Deshalb gingen sie basierend auf der genauen Beobachtung der Mondbewegungen dazu über, die Fixsterne in weitere Gruppen einzuteilen. Aus dieser Unterteilung sind dann zwölf gleich große Gruppen entstanden, die jeweils einem Monat zugeordnet wurden. Aufgrund ihres Bezugs zur Landwirtschaft sprach man bald von ‚irdischen Zweigen‘ und gab ihnen Namen von irdischen Tieren. Dafür ausgewählt wurden Drache, Hase, Tiger, Schaf, Pferd, Schlange, Hund, Hahn, Affe, Büffel, Ratte und Schwein.