Alles über Indianische Astrologie, Sternzeichen und Horoskope

Die indianische Astrologie ist, ähnlich wie die chinesische oder die keltische Astrologie, eine ganz besondere astrologische Variante mit unverwechselbaren Merkmalen. So beruhen beispielsweise die indianische Astrologie und das Horoskop der Indianer auf einem Medizinrad. Im Gegensatz zum westlichen Horoskop werden für die indianische Deutung nicht die Sterne und auch nicht die verschiedenen Konstellationen der Planeten hinzugezogen, sondern hier ist die Natur ist die Grundlage für das Horoskop, was auf die große Naturverbundenheit der Indianerstämme zurückzuführen ist, die traditionell im vollkommenen Einklang mit der Natur lebten. Im indianischen Horoskop gibt es deshalb auch keine Sternzeichen, sondern zwölf Tierzeichen.

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Specht


Erkenntnis der Indianer


Die Schamanen, die Medizinmänner der Indianer, nennen ihre indianische Astrologie auch Erd-Medizin. Unter ‚Medizin‘ verstehen die Indianer aber nicht nur die Medizin im ärztlichen Sinne, sondern auch Themen wie Selbstheilung, Träume und Meditation. Schon sehr früh erkannten sie, dass es eine Verbindung zwischen den natürlichen Kräften der Jahreszeiten, den vier Mondphasen und der Persönlichkeit von Neugeborenen gibt und nutzten dieses Wissen für sich. Daraus entstand die indianische Astrologie mit dem indianischen Horoskop. Die verschiedenen Indianerstämme legten dabei eine unglaubliche Weitsicht an den Tag. Mit Hilfe dieser Fähigkeit erfassten Sie schnell, wie sie den Energiefluss der Natur vor allem zum Wohle der Selbsterkenntnis nutzen können, um ihren Charakter weiter zu entwickeln und schließlich zu reifen Menschen heranzuwachsen. Die Indianer waren der Überzeugung, dass nur derjenige Erfolg im Leben haben kann, der stetig dazulernt und sich weiterentwickelt. Nur dann ist der Mensch fähig, die wichtigen Zusammenhänge der Welt zu erkennen.

Im Einklang mit der Natur


Für die Indianer war immer klar, dass ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur damit zusammenhing, dass sie mit ihr, in ihr und letztlich auch von ihr lebt. Deshalb gibt es in der indianischen Astrologie auch keine Sternzeichen, die aus Sternen und Planetenkonstellationen abgeleitet sind, sondern die indianischen Sternzeichen sind bestimmten Tieren zugeordnet, die in der Realität der Indianer eine Rolle gespielt haben. Diese zwölf Tierzeichen sind Gans, Otter, Wolf, Falke, Biber, Hirsch, Specht, Lachs, Braunbär, Rabe, Schlange und Eule. Die Indianer haben Tiere und ihr Verhalten immer sehr genau beobachtet. Tiere wurden prinzipiell nur getötet, wenn es darum ging, dass ein Stamm Nahrung brauchte. Selbst in Gefahrensituationen töteten die Indianer Tiere nur äußerst selten, da sie der Schöpfung generell große Achtung entgegenbrachten. Dies drückt sich nicht nur in den zwölf Tierzeichen im indianischen Horoskop aus, sondern auch in der Namensgebung bei den Indianerstämmen. Fast immer bekam ein Mensch einen Namen, der in Verbindung mit einem Tier stand. Namen wie Weißer Büffel, Schwarzer Bär oder auch Adlerauge waren keine Seltenheit und drückten auch auf ihre Weise die besondere Verbundenheit der Indianer mit der Natur aus. Deshalb ist es eine fast logische Schlussfolgerung, dass die indianische Astrologie und das indianische Horoskop die Natur als Deutungsgrundlage verwenden.

Die Sternzeichen in der indianischen Astrologie


Die Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren darin war für die Indianerstämme schon immer heilig und daher von fundamentaler Bedeutung. Vor allem Tiere wurden von den Indianern als Boten der höchsten spirituellen Kraft gesehen. Diese haben ihnen dann in Träumen, Wachträumen und in Eingebungen Eigenschaften wie Mut, Stärke oder Weisheit übermittelt. Aus diesem Grund und aus ihrer Naturverbundenheit heraus haben die Indianer das Erd- oder Medizinrad entwickelt. Auf dem Rad kann jeder Mensch sein inneres Tier, sein Totem-Tier finden. Mit diesem teilt er dann seine Stärken, seine Schwächen und sämtliche Charakterzüge, die ihm gegeben wurden. Im Verständnis der Indianer kann nur der Mensch, der sein inneres Tier kennt, anderen Menschen in Stunden der Verzweiflung neuen Mut geben oder Hinweise darauf finden, wie er sich selbst helfen kann. Dieses von den Indianerstämmen entwickelte Medizinrad baut auf den uns bekannten vier Jahreszeiten auf. Jede dieser Jahreszeiten steht als Metapher für eine bestimmte Entwicklungsphase eines jeden einzelnen Menschen. So bedeutet in der indianischen Astrologie der Frühling die Kindheit und das neue Leben. Der Sommer spiegelt die Kraft der Jugend und das Wachstum wider und der Herbst steht für das Erwachsenenalter und die Erfüllung reifen Lebens. Die Jahreszeit Winter symbolisiert die angesammelte Weisheit und den Lebensabend des Menschen. Auf diesem Rad im indianischen Horoskop wird auch die menschliche Natur in zwölf Persönlichkeitstypen unterteilt. Dabei entspricht jeder dieser Typen den Eigenschaften einer bestimmten Jahreszeit und wird wiederum durch ein bestimmtes Tier verkörpert, das sogenannte Totem-Tier, das die Eigenschaften und Charakterzüge des Besitzers zum Ausdruck bringt.