Die keltischen Sternzeichen des Baumkreises

Die Kelten haben immer darauf geachtet, ihre Verbundenheit zur Natur für das Vorhersagen der Zukunft zu nutzen. So befassten sich die Druiden eingehend mit den Veränderungen in der Natur und lernten daraus zu lesen. Vor allem die Bäume hatten bei ihnen einen sehr hohen Stellenwert und daher dienen auch die Bäume als Grundlage für das keltische Horoskop. Einem bestimmten Baum werden innerhalb eines Jahres verschiedene Zeitfenster zugeordnet, wobei die meisten Bäume zweimal im Jahr ein Zeitfenster haben. Das liegt daran, dass die Kelten ein Jahr grundsätzlich in zwei Hälften unterteilt hatten.

Druiden der Kelten und die Bäume


In der herkömmlichen Astrologie dienen die verschiedenen Tierkreiszeichen als Symbole für die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen. Bei der keltischen Astrologie, die auf dem Baumhoroskop aufsetzt, ist das anders. Die Druiden der Kelten haben das Baumhoroskop aus der Grundhaltung heraus, den Baum als das Symbol des Lebens zu sehen, entwickelt. Durch ihn lebt der Mensch, denn er spendet Sauerstoff und Nahrung. Und da Menschen sehr unterschiedlich sind, stößt man im keltischen Horoskop auch auf sehr viele verschiedene Bäume, die diesem Umstand Rechnung tragen. Schon sehr früh haben die Druiden der Kelten erkannt, dass man ohne die Natur nicht leben kann und dass man sie deshalb achten und ehren muss. So kann man auch durchaus sagen, dass das keltische Baumhoroskop als Dank an die Natur zu sehen ist.

Die Bäume waren heilig


Für die Kelten waren die Bäume heilig und ihrer Meinung nach wohnten in den Bäumen auch die Götter. Die Bäume waren für sie genauso einzigartig wie der Mensch und sie waren sich sicher, dass Bäume und Menschen bestimmte äußere Umstände brauchen, um wachsen zu können, um sich zu entwickeln und zu entfalten und dann zu einem kraftvollen Teil der Umwelt zu werden. Jeder Baum hatte deshalb für die Kelten eine besondere Individualität und war somit in seinen charakteristischen Eigenschaften vergleichbar mit einem Menschen­. Aus diesem Grund wurden Menschen auch den verschiedenen Baumsymbolen zugeordnet und jedem Baum, der im keltischen Baumhoroskop erwähnt wird, wurden wiederum bestimmte menschliche Eigenschaften zugeschrieben.

Gleiche Bäume in zwei Jahreshälften


Die Kelten haben bei ihrem Baumhoroskop das Jahr in zwei Hälften unterteilt und verschiedenen Zeiträumen jeweils einen Baum zugeordnet. Deshalb kommt ein und derselbe Baum auch in beiden Jahreshälften vor.

Als Sinnbild für die Liebe wird im keltischen Horoskop der Apfelbaum gesehen. Dieser stellt die Anziehungskraft eines Menschen dar, der im Zeitraum vom 23.12. bis zum 1.1 oder vom 25.6. bis zum 4.7. geboren ist. Menschen mit dem keltischen Sternzeichen Apfelbaum flirten sehr gerne und leben oft in den Tag hinein.

Vom 2.1. bis zum 11.1. und vom 5.7. bis zum 14.7. gilt das Symbol der Tanne. Dieser Baum vereint Fähigkeiten wie Ästhetik und Opferbereitschaft in sich. Menschen mit diesem Sternzeichen sind in der Regel recht bescheiden, zeigen sich aber auch launisch und recht stur.

Der nächste Baum im keltischen Horoskop ist die Ulme. Sie ist das Baumzeichen für alle, die im Zeitraum zwischen dem 12.1. und dem 24.1. und zwischen dem 15.7. und dem 25.7. geboren sind. Menschen dieses Zeichens kleiden sich gerne gut und schön, legen viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild und stellen an sich selbst hohe Ansprüche. Weitere Eigenschaften sind Humor, hohe Intelligenz und eine praktische Veranlagung.

Der Zeitraum zwischen dem 25.1. und dem 3.2. sowie zwischen dem 26.7. und dem 4.8. ist der Zypresse gewidmet. Menschen, die in diesem Zeitfenster geboren sind, verfügen dem keltischen Horoskop nach über großen Optimismus und viel Humor. Anerkennung und intakte Familienverhältnisse sind ihnen ebenfalls wichtig im Leben. Gegenüber Freunden oder anderen ihnen nahestehenden Personen zeigen sich Menschen des Zeichens Zypresse als sehr treu und wohlwollend.

Nach der Zypresse kommt im keltischen Baumhoroskop die Pappel, der drei Zeiträume zugeordnet sind, und zwar vom 4.2. bis zum 8.2., vom 01.05. bis zum 15.05. und vom 5.8. bis zum 13.08. Menschen, die unter dem keltischen Sternzeichen der Pappel geboren sind, gelten als unsicher und äußerst empfindsam und brauchen deshalb immer einen Partner zur Unterstützung an ihrer Seite. Dann können sie auch in schwierigen Zeiten sehr zuverlässig sein.

Der nächste Baum in der Astrologie der Kelten ist der Zürgelbaum, der Selbstsicherheit und Entschlossenheit symbolisiert. Menschen die im Zeichen des Zürgelbaums in den Zeitfenstern 9.2. bis 18.2. und 14.8. bis 23.8. geboren sind, gelten als Kämpfer, die sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen.

Die Zeiten vom 19.2. bis zum 28.2. und vom 24.8. bis zum 2.9. stehen unter dem Zeichen der Kiefer. Menschen mit diesem keltischen Baumzeichen gelten als widerstandsfähig, sie sind ausgezeichnete Organisatoren, sie verlieben sich leicht und tendieren zu wechselnden Partnern.

Die Zeit vom 1.3. bis zum 10.3. und vom 3.9. bis zum 12.9. steht unter dem Einfluss der Trauerweide. Wie der Begriff schon andeutet, ist dieser Baum das Sinnbild der Melancholie, also sind Menschen mit diesem Sternzeichen sehr einfühlsam und der Kunst zugeneigt. Meist fühlen sie sich jedoch unverstanden und zu wenig geschätzt und verfallen dann schnell in tiefe Einsamkeit.

Die Linde ist der nächste Baum im keltischen Horoskop und wird mit dem Zeitfenster vom 11.3. bis zum 20.3. und vom 13.9. bis zum 22.9. in Bezug gesetzt. Diese Menschen sind ruhig und gelassen und tendieren ein wenig zur Trägheit. Mit Hast und Stress kommen sie gar nicht zurecht.

Gefolgt wird die Linde von der Eiche, die aber nur für den 21.3. gilt. Dies liegt daran, dass für die Kelten die Eiche das Sinnbild für Stärke und Schönheit ist und nur wenigen Menschen die Ehre zuteil wird, im Zeichen der Eiche geboren zu werden.

Nach der Eiche kommt im Zeitraum vom 22.3. bis zum 31.3. und vom 24.9. bis zum 3.10. die Haselnuss. Menschen, die in diesem Zeitfenster geboren werden, besitzen viel Charme und zeichnen sich durch große Menschlichkeit aus.

Der Zeitraum vom 1.4. bis zum 10.4. und vom 4.10. bis zum 13.10. steht unter dem Zeichen der Eberesche. Sie ist das Symbol für Stärke und Ausdauer und gilt im Sturm des Lebens als der berühmte Fels in der Brandung.

Schüchtern und zurückhaltend sind Menschen, die im Zeichen des Ahorn-Baums geboren sind. Dies betrifft den Zeitraum zwischen dem 11.4 und dem 20.4. und zwischen dem 14.10. und dem 23.10.

Der Nussbaum, der im Zeitfenster 21.4. bis 30.4. und 24.10. bis 11.11. folgt ist das Sinnbild für einen unbeugsamen Charakter. Menschen mit diesem keltischen Sternzeichen sind voller Widersprüche.

Menschen mit einem stark ausgeprägten Gefühl für Gerechtigkeit und mit vielseitigen Interessen sind im Zeichen der Kastanie geboren. Diesem Baum gehören die Zeitfenster vom 15.5. bis zum 24.5. und vom 12.11. bis zum 21.11.

Die Esche ist der nächste Baum im keltischen Horoskop und betrifft das Zeitfenster vom 25.5. bis zum 3.6. und vom 22.11. bis zum 1.12. Die Esche ist das Symbol für großen Ehrgeiz, aber auch für große Beliebtheit. Diese Menschen haben einen lebhaften Charakter, sie sind impulsiv und kümmern sich wenig um die Meinung anderer Menschen.

Sinnbild für kühle Schönheit und Ästhetik ist die Hainbuche, der die Kelten die Zeiträume vom 4.6. bis zum 13.6. und vom 2.12. bis zum 11.12. gewidmet haben. Menschen, die zu diesen Zeiten geboren werden, achten stark auf ihr Äußeres und haben einen sehr guten Geschmack. Ihr Lebensstil ist generell von Vernunft und Disziplin geprägt und sie sind meist sehr erfolgreich im Leben.

Der nächste Baum im keltischen Horoskop ist der Feigenbaum, der für die Zeiten zwischen dem 14.6. und dem 23.6. und zwischen dem 12.12. und dem 21.12. steht. Menschen mit diesem Sternzeichen gelten als starke und recht eigenwillige Persönlichkeiten, die nicht bei jedem ihrer Mitmenschen beliebt sind. Das stört sie allerdings wenig, denn ihren Frieden und ihre Ruhe finden sie in der Regel im Kreis der Familie.

Große Bedeutung in der Astrologie der Kelten genießt auch die Birke, der der 24.6. gewidmet ist. Die Birke steht im Keltischen Baumkreis für das Schöpferische. Menschen mit diesem Sternzeichen gelten als frei von Überheblichkeit und sie haben ausgezeichnete Manieren. Sie lieben die Natur und halten sich gerne im Freien auf. Sind sie bereit, hart für das Erreichen ihrer Ziele zu arbeiten.