Indianische Astrologie

Das indianische Horoskop ist, wenn man so will, ein Vorreiter der neueren Astrologie. Ihr besonderes Kennzeichen ist die außergewöhnliche Verbundenheit zur Natur. Und so findet man im indianischen Horoskop auch nicht die gewohnten Sternzeichen, sondern, ähnlich wie im chinesischen Horoskop, Tierzeichen. Für die Indianer waren nämlich nicht die Sterne und die verschiedenen Konstellationen der Planeten wichtig, sondern ihnen diente einzig die Natur als Grundlage für ihr Horoskop. Trotz dieser im westlichen Astrologieverständnis eher ungewöhnlichen Basis hat die indianische Astrologie ihren Weg auch zu uns gefunden und erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit.

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Das indianische Horoskop als Vorreiter


Wer sich für Astrologie und dort vor allem für Horoskope interessiert, kennt das klassische abendländische Horoskop, wie etwa das fast jedem geläufige Tageshoroskop mit seinen zwölf Sternzeichen. Er kennt sicher auch das chinesische Horoskop mit seinen zwölf Tierkreiszeichen und immer öfter auch das indianische Horoskop. Doch beim indianischen Horoskop ist verglichen mit dem herkömmlichen Horoskop einiges anders, denn es richtet sich nicht nach der Ausrichtung der Sterne und der Planeten. Die Basis für die indianische Astrologie bildet vielmehr ein Medizinrad, das von den Indianern selbst erfunden wurde. Dieses Medizinrad umfasst zwölf Tierzeichen und bildet damit eine völlig neue Grundlage für ihre Astrologie im Allgemeinen. Gerade deswegen kann das indianische Horoskop kann als Vorreiter einer neuen Form der bisher bekannten Astrologie bezeichnet werden. Hier sind nämlich nicht mehr die unendlichen Weiten des Weltraums mit seinen Myriaden von Sternen und Planetenkonstellationen von Bedeutung, sondern die uns umgebende Natur, die als Indikator für das eigene Horoskop dient. Dies liegt auch in der Tatsache begründet, dass die Indianer und ihre gesamte Kultur sehr mit der Natur verschmolzen waren und ihre Lebensabläufe ganz auf die Natur abgestimmt hatten.

Jedem Menschen wird ein Tier zugeordnet


Als die Indianer ihr indianisches Horoskop entwickelten, schufen sie als Grundlage die Zuordnung eines Menschen zu einem Tier. Dessen wichtigste Eigenschaften, Charakterzüge und positive wie negative Anlagen werden in das indianische Horoskop mit einbezogen. Und so begegnen wir hier den Tieren Lachs, Specht, Hirsch, Roter Habicht, Puma, Schneegans, Otter, Braunbär, Rabe, Eule und Schlange. Bei einigen Indianerstämmen taucht statt des Pumas sehr oft auch der Wolf auf. In ihrem Horoskop gehen die Indianer davon aus, dass jeder Mensch bereits in einen Kreis hineingeboren wird, in dem nicht nur das ihm zugeordnete Tier zuhause ist, sondern auch dessen Charakterzüge, die er mit seiner Geburt übernimmt. Dies mag zwar eine durchaus eigenwillige Herangehensweise an das Horoskop sein, doch damit ist auch vieles ausgedrückt. Zum einen natürlich die unheimlich starke Verbundenheit der Indianer zur Natur, zum anderen die Tatsache, dass man für die Beurteilung von verschiedenen Menschen aus den unterschiedlichsten Indianerstämmen dennoch eine gemeinsame Grundlage zur Beurteilung und Charakterisierung hatte. Das indianische Horoskop hat mit der Zeit viel an Popularität gewonnen und seinen Weg inzwischen auch in die westliche Welt gefunden. In der Astrologie wird das indianische Horoskop auch gerne als kleiner Bruder des klassischen keltischen Horoskops bezeichnet.